Hostel hat sich heute sowohl in Deutschland als auch international als Bezeichnung für Unterkünfte speziell für Rucksacktouristen bzw. individuell Reisende etabliert, in denen man kein Zimmer, sondern nur ein Bett bucht.
Im Unterschied zu den Jugendherbergen benötigen Gäste in Hostels keinerlei Mitgliedschaft.
Die qualitativ sehr einfache Unterbringung in meist Vier- bis Zehn-Bett-Zimmern, so genannten dorms (kurz für dormitory, englisch für „Schlafsaal“) ermöglicht es, günstige Preise auch im Zentrum großer Städte und an touristischen Schwerpunkten anzubieten.
Während das Deutsche Jugendherbergswerk besonders jugendliche Gruppenreisende als Zielgruppe sieht, setzen die Hostels auf Individualreisende. Überdurchschnittlich ist die Anzahl junger Reisender. Individualreisende sind meist alleine oder in sehr kleinen Gruppen unterwegs was eine leichte Kontaktaufnahme ermöglicht. Abhängig von den Räumlichkeiten ist eventuell mit Einschränkungen der Nachtruhe zu rechnen.
Der Begriff „Hostel“ wird in Deutschland zunehmend bekannter und ist an unkonventionell Reisende gerichtet.


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